07. und 08.06.2014 HT 16
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HT16 Judo-Turnier

Hamburg, 07. und 08.06.2014

von Erika Muhsik

Der Hamburger Turnerbund hatte auch dieses Jahr wieder zum Turnier eingeladen. Das Pfingstwochenende war voll in Judohand. 650 Teilnehmer (115 Vereine) aus 10 Bundesländern sowie aus Dänemark, Holland, Großbritannien und Russland waren angereist. Darunter auch Judoka der Judo-Gemeinschaft Uelzen.

Hoch und „heiß“ ging es in Hamburg her. Viele hochkarätige Judoka standen auf der Matte und zeigten tolles Judo. Doch wie beim Judo üblich ging es fair zu, auch wenn man die Anfeuerungssprache der ausländischen Trainer nicht verstand.

Die Judo-Gemeinschaft Uelzen konnte insgesamt fünf Medaillen einheimsen. Ein tolles Ergebnis für die Wettkämpfer/Innen aus Uelzen. Zum Mal einige das erste Mal in einer neuen Altersklasse antreten mussten. Sie gaben alles und fighteten jeden Kampf im Stand- und Boden.

Am Samstag trat die U 12 in den Jahrgängen 2003-2006 an. Auffällig hier, das konsequente angreifen, wozu große Kondition nötig ist.

Hier gewann Melvin Drögemüller die Bronzemedaille.  In der Vorrunde verlor er nur einen Kampf und sicherte sich in der Trostrunde als Sieger den 3. Platz. Eine tolle Leistung für den 14. der NJV-Rangliste (von 189).

Melvin Drögemöller

Angriffsfreudigem und schönem Judo zeigten auch Arne Tollkühn, Melvin Fechner und Luka Cvetcovic. Doch leider kamen sie nicht in Medaillennähe.

Nachmittags starteten in der inzwischen aufgeheizten Halle die U18er. Während Robert Kage in seiner neuen Gewichtsklasse keine Chancen dieses Mal hatte, konnten Hickstein und Tollkühn eine Medaillen erringen.

Bis 55 kg startete Elvin Hickstein super durch. Er gewann nach einem Freilos gegen einen Russen mit Würgegriff. Auch im nächsten Kampf gegen einen Braungurt setzte er im Bodenkampf durch schnelles nachgreifen erfolgreich diese Technik an. Im Finale stand ihm Simon Schlichting  FC Stella Bevergern – NRW gegenüber. Dieser Judoka hatte 2013 und 2014 die Bronzemedaillen bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U18 gewonnen. Fast hätte Elvin Hickstein im Bodenkampf wieder erfolgreich den Würgegriff ansetzen können, doch leider war Schlichting zu geschickt. Mit zwei Wertungen verlor Elvin schließlich den Fight. Über die Silbermedaille, die er noch nie bei diesem Turnier gewonnen hatte, freute er sich aber riesig.

Auch Tom Tollkühn war in der Gewichtsklasse – 55 kg angetreten. Er verlor in einem spannenden Kampf gegen Schlichting nach einem Freilos. In der Trostrunde gewann Tom dann noch drei Kämpfe in Folge mit verschiedenen Techniken. Damit belegte er den 3. Rang in dieser Gewichtsklasse und konnte die Bronzemedaille mit dieser tollen Leistung erringen.

Tom Tollkühn, Robert Kage, Elvin Hickstein (v.l.n.r.)

Am Pfingstsonntag reisten die U15er an. Während Nick Fride den ersten Kampf mit verschiedenen Techniken für sich entscheiden konnte, hatte er leider in seiner neuen Gewichtsklasse mit sehr schweren Gegnern zu tun. Toll setzte er einen Wurf nach dem anderen an, aber letztendlich blieb ihm im starken Teilnehmerfeld immerhin der siebte Platz.

Frauke Weissmann (-33kg) gewann bei diesem Turnier in den letzten Jahren in der U 12 immer die Bronzemedaille. Nun musste sie das erste Mal in der U15 antreten. Sie gewann trotzdem drei Kämpfe mit verschiedenen Würfen, sowie mit Haltegriff. Nur die Russin Zeeb verlangte ihr alles ab. Knapp musste sie sich geschlagen geben gegen das angriffsfreudige Mädel, die schließlich Erste wurde. Trotzdem freute sich Frauke  über die Silbermedaille.

Mit der Bronzemedaille war Finja Püffel (-57kg) letztendlich sehr glücklich. Sie hatte es weitgehend mit weiblichen Judoka zu tun, die im letzten Jahr in der U15 unterwegs sind. Finja ist wie Frauke im jüngsten Jahrgang dabei und hat es dem entsprechend schwer.

Frauke Weissmann, Nick Fride, Finja Püffel (v.l.n.r)

Am Nachmittag mussten die Herren ran. Julian Ruschenbusch, jüngster in dieser Altersklasse, fehlt hier noch die Erfahrung. Da er sonst noch in der U21 startet hatte er daher dieses Mal noch keine Chance.

Das ist Freundschaft beim Judo. Ein Foto auf Wunsch der Russin Zeeb 2. v.li. die den 1. Platz belegte.

 

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