17.11.2013 NDEM U15
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Norddeutsche Einzelmeisterschaft U15

Hollage, 17.11.2013

von Erika Muhsik

Die Judo-Gemeinschaft war am Wochenende mit zwei qualifizierten Judoka bei den Norddeutschen Einzelmeisterschaften erfolgreich in Hollage dabei.

Landesmeister Anton Krebs (-60 kg) konnte erneut wie im letzten Jahr die Vizemeisterschafft erringen. Nach einem Freilos startete er gegen Murawskij, SC Tenri Segeberg, nach wenigen Sekunden  erfolgreich mit seinem Hüftwurf durch. Im Halbfinale wartete Kauz, Bremen auf ihn. Nach einem spannenden geführten Kampf auf beiden Seiten gewann Anton Krebs mit zwei Wertungen für verschiedene Techniken. Im Finale war der Kampf  gegen den Hamburger Meister Knaak ausgeglichen. Beide versuchten ihre Spezialtechniken durchzusetzen. So kam es zur Verlängerung. Im Eifer des Gefechts griff Anton Krebs dabei dem Gegner um den Kopf in die Judojacke. Das ist erst in der U 18 erlaubt. Dafür bekam Anton eine kleine Strafe, was zum Sieg des Gegners führte. Trotzdem freute sich Anton Krebs, nach dem er die Entscheidung der Kampfrichter „verdaut“ hatte über die Vizemeisterschaft und Silbermedaille.

Anton Krebs (links)

Bis 63 kg startete Lena Fraedrich, Vizelandesmeisterin, zum ersten Mal bei einer Norddeutschen Meisterschaft. Und sie setzte sich super in Szene. Resse, Schleswig-Holstein verlor nach ein paar Sekunden mit einer Innensichel vorzeitig. Auch die Hamburger Meisterin Seidl verlor nach einem engagierten Kampf mit dieser Technik. Nun stand Lena im Halbfinale und die Silbermedaille war greifbar nah gegen die Meisterin aus Schleswig-Holstein, Schlüter SC Tenri Segeberg. Leider verlor die Uelzenerin gegen die spätere Norddeutsche Meisterin durch eine kleine Unachtsamkeit und wurde daher in die Trostrunde geschickt. Leider stand ihr dort im Kampf um Platz drei die Niedersächsische Meisterin Wendt aus Nienhagen gegenüber. Gegen sie hatte Fraedrich schon im Finale der Niedersachsenmeisterschaft verloren. Dieses Mal ging der Kampf ohne eine Wertung über die volle Kampfzeit. Beide versuchten aktiv ihre Techniken durchzusetzen. In der Verlängerung kämpfte Wendt mit gestreckten Armen, so dass sie eigentlich eine Verwarnung hätte bekommen müssen. Doch stattdessen bekam sie nach Kampfrichterentscheid den Sieg. Ein undankbarer ein 5. Platz auf höchster DJB-Ebene ist Anerkennung wert. Die gab es auch anschließend vom anwesenden Landestrainer!

Lena Fraedrich

 

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