20090329 Georg-Knorr-Cup
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Georg-Knorr Cup U15 in Berlin

am 29.03.2009

von Erika  Muhsik


In einem etwas kleineren Feld mit 96 Akteurinnen verlief der Medaillenwettstreit der U15-Mädchen um den  Georg-Knorr-Cup am  Sonntag. Hier nutzten die Bundes-Honorartrainer das  Turnier, um für den Norden der Republik den Nachwuchs zu sichten.



Bis 57 kg standen Madeleine Schröder und Jacqueline  Tebrügge auf  der Matte.

Gegen Mayra PSV Berlin gewann Jacqueline mit einem Sankaku-Haltegriff. Mit einer Wertung und sieben Punkten gewann  Tebrügge mit der gleichen Technik im Boden gegen eine Sportlerin vom TiB Berlin. Um den Einzug ins Finale brauchte die  Nachwuchssportlerin von der JG nur wenige Sekunden und gewann vorzeitig mit einem tollen Schulterwurf links. Im Finale stand ihr der Blaugurt Natalia Schauseil, SV Schwarza  gegenüber. Die  Kämpferin und Landesmeisterin von Thüringen war genau  wie "Jacky" auch in diesem Jahr in Homburg bei den Deutschen  Meisterschaften dabei gewesen. Jacqueline kämpfte angriffsfreudig und  wollte den  Sieg. Schauseil kämpfte defensiv und konnte durch eine  Kontertechnik fünf Punkte erreichen. Diese Punkte  brachte sie taktisch gut über die vier Minuten Kampfzeit. Die  Silbermedaille ist eine tolle Leistung.

Madeleine Schröder startete erfolgreich mit Schenkelwurf gegen Faltin vom Judokan Schkeuditz 2000. Leider wurde sie  dann von  der späteren Siegerin in die Trostrunde geschickt. Dort  musste  sie noch dreimal siegen um die Bronzemedaille zu  gewinnen. Motiviert und kämpferisch schaffte sie es. Ihre erste  Gegnerin  wurde mit sieben Punkten fär einen Haltegriff besiegt.  Gegen Pawlak, die im letzten Jahr Bronze beim internationalen  Egapokal holte, gewann Madeleine mit einer schönen Innensichel  vorzeitig.  Im kleinen Finale, den Kampf um Platz drei musste “Madde” alles geben. Die Gegnerin kam vom Chemitzer SV und war dort Nachwuchssportlerin des Jahres 2008. Madeleine Schröder  ging mit  sieben Punkten für die große Innensichel (O-Uchi-Gari)  in  Führung. T. Eckel griff immer wieder an und wollte den Ausgleich. Doch taktisch klug kämpfte Madeleine sich durch die  vier Minuten und holte Bonze.

Bis 44 kg stand das Nachwuchstalent Melisa Kücük auf der Matte.

Sie sammelt zurzeit Erfahrungen  auf dieser  Ebene. Leider hatte sie Lospech und kam gleich gegen die Norddt.  Meisterin Claire Seidel vom MTV Vorsfelde. Obwohl Melisa im letzten Jahr schon einmal Seidel schlagen konnte, und  diese vorgewarnt war, griff sie auch dieses Mal immer wieder frech an.  Leider wurde sie dabei ausgekontert. In der Trostrunde  stand ihr dann ein starker Grüngurt vom Randori Berlin gegenüber.  In einer  spannenden Begegnung machte Melisa Kücük ihre Sache zunächst gut, doch leider wurde sie auch hier gekontert und konnte daher nicht mehr ins weitere Kampfgeschehen eingreifen.

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