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Durch das Judo-Training werden mit viel Spaß und oftmals mit spielerischen Mitteln die allgemeinen körperlichen Fähigkeiten des Judoka entwickelt, so dass Kraft, Schnelligkeit, Gewandtheit, Ausdauer und Beweglichkeit verbessert sind. Gerade bei Kindern werden häufig Koordinierungsprobleme im Bewegungsapparat erkannt, die durch das Judo-Training behoben werden können.
Durch die Verbesserung der allgemeinen körperlichen Fähigkeiten und durch das Wissen und Können der Anwendung von Judo-Techniken geht bei vielen Personen eine Erhöhung der Selbstsicherheit einher und so wird dadurch das Selbstbewußtsein bestärkt.
Den Leistungs- und Wissensstand eines Judoka kann man in etwa an der Farbe seines Gürtels erkennen. Grundsätzlich gilt: Je dunkler die Gürtelfarbe ist, desto höher ist der Ausbildungsstand.
Derzeit gibt es im Deutschen Judo-Bund acht Schüler- oder auch Kyu-Grade, nämlich: weiß-gelb, gelb, gelb-orange, orange, grün-orange, grün, blau, braun.
Dann wären da noch die Meister- oder DAN-Grade, nämlich: 1. DAN - 5. DAN = schwarz; 6. DAN - 8. DAN = rot-weiß oder schwarz; 9. u. 10. DAN = rot oder schwarz.
Zum Judosport benötigt man lediglich einen Judo-Anzug mit einem (zunächst weißen) Gürtel. Weiterhin ein paar Bade- oder Judo-Slipper, sowie Waschzeug. Judo wird nämlich barfuß ausgetragen und wegen des unvermeidlichen Körperkontaktes muss eine strenge Hygiene eingehalten werden. Judo ist somit ein "billiger" Sport.
Judo ist eine im Deutschen Sportbund integrierte Sportart und wird über das BMI gelenkt und gefördert. Es werden Meisterschaften von der Kreisebene bis zu den Deutschen Meisterschaften durchgeführt in etlichen verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen getrennt nach Geschlechtern. Lediglich das Training wird zusammen ausgeübt. Weiterhin gibt es Europa- und Weltmeisterschaften im Erwachsenen-Bereich und seit 1964 ist Judo auch olympische Disziplin.
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